Das Passivhaus

Bild: Johannes Gerstenberg / pixelio.de

Das Passivhaus ist kein Markenname, sondern ein Baukonzept, das allen offen steht. Zu beachten ist, dass das Passivhaus schon bald der gesetzlich Standard sein wird, denn die EU hat den Mitgliedstaaten verbindlich vorgegeben, dass zum 31. Dezember 2020 alle Neubauten in der Europäischen Union "Niedristenenergiegebäude" mit einem fast bei Null liegenden Energiebedraf sein sollen. Auszug der Richtlinie hier (JPG 435 KB)

Das Passivhaus kommt dieser Anforderung nach. Es bietet erhöhten Wohnkomfort bei einem Heizwärmebedarf von weniger als 15 kWh/(m2a) und einem Primärenergiebedarf einschließlich Warmwasser und Haushaltstrom von unter 120 kWh/(m2a).

Passivhaus Wissensdatenbank Passipedia

Die Macher der neuen Passipedia, einem Nachschlagewerk zu allen Fragen rund um das Passivhaus, sind IG Passivhaus, Passivhaus-Institut und International Passive House Association PHA.

Das umfassende Nachschlagewerk versorgt Bauherren oder Planer mit allen Informationen zum Passivhaus - von der Frage, ob man die Fenster öffnen darf, über die Details der Wärmebrückenberechnung bei erdberührten Bauteilen bis zur Zertifzierung.

Viele Wissensfragen behandeln auch den Einsatz  bewährter Passivhaus-Komponenten bei der Gebäudemodernisierung. Die neue Datenbank ist daher für alle, die energieeffizient bauen oder modernisieren möchten, eine besonders empfehlenswerte fachliche Informationsquelle.

hier geht es zu passipedia: http://passipedia.de


Oldenburg Förderung und Baubeispiele

Foto: Fotolia.de

Wer beim Kauf städtischer Baugrundstücke für geplante Neubauten über die EnEV-Mindestanforderungen hinaus geht, wird mit einem Preisnachlass auf den Grundstückspreis belohnt. Für den Bau eines Passivhauses gibt es, zusätzlich zu den attraktiven KfW-Fördermitteln, einen Preisnachlass in Höhe von 6.000 Euro.

Weitere Informationen zum Förderprogramm der Stadt erhalten Sie hier:

http://www.oldenburg.de/energie

Wenn Sie Interesse haben, ein Passivhaus zu bauen oder mit Passivhauskomponenten zu sanieren wenden Sie sich an die Beratungsstellen der Arbeitsgemeinschaft klima(+)Oldenburg oder kommen Sie zu den einmal monatlich stattfindenen kostenlosen klima(+)Infomontagen.

Zu dem Thema Passivhäuser in Oldenburg hat die Stadt Oldenburg auch eine aktuelle Broschüre veröffentlicht. Broschüre Passivhäuser (PDF 2,8MB)


Die Stadt Oldenburg mit klima(+)Oldenburg sind Partner von Build with CaRe

Quelle: Build with CaRe

Die Stadt Oldenburg beteiligt sich zusammen mit 17 weiteren Städten, Regionen und Institutionen aus Schweden, den Niederlanden, Großbritannien, Belgien und Deutschland an dem dreißjährigen EU-Projekt Projekt Build with CaRe  Mainstreaming Energy efficiency in the built environment. Ziel ist es, hochenergieeffizientes Bauen, vor allem das Passivhaus und die Sanierung mit Passivhauskomponenten als erprobten, nachhaltigen und wirtschaftlichen Baustandard auf breiter Ebene  zu etablieren und für intelligente Energiesysteme in Energiesparhäusern zu werben

Build with Care wird bei Aktivitäten auf dem Sektor Öffentlichkeitsarbeit in Oldenburg maßgeblich unterstützt durch die Arbeitsgemeinschaft Klima(+)Oldenburg.

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Internetseiten der Stadt Oldenburg hier »