Klima(+)Infomontag: Qualitätskontrolle bei der Altbausanierung

Veranstaltungsort EWE Forum Alte Fleiwa

Damit eine energieeffiziente Sanierung gelingt, sind gute Planung und Ausführung unerlässlich. Trotzdem kann es zu Verarbeitungsmängeln kommen. Entscheidend ist, dass Mängel noch während der Bauphase entdeckt und beseitigt werden, da eine Beseitigung nach Abschluss der Baus häufig sehr aufwendig oder nicht mehr möglich ist.
Vorgestellt werden unter anderem die Luftdichtigkeitsprüfung und die thermografische Untersuchung. Untersuchungen der Luftdichtigkeit sind vor allem beim Austausch von Fenstern und bei der Dachsanierung sinnvoll. Thermografische Untersuchungen zeigen, ob Dämmung richtig verarbeitet wurde. Oft ist die gleichzeitige Kombination beider Methoden sinnvoll.

Ort:  EWE Forum Alte Fleiwa 1, 26121 Oldenburg
Zeit: 28. Mai 2018, 18 - 20 Uhr
Referent: Theo Reuter, Baudiagnostik Reuter

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Altbausanierungstage 1. und 2. Juni 2018

Zum 7. Male finden unter der Leitung der Stadt Oldenburg, Fachdienst Umweltmanagement die Oldenburger Altbausanierungstage statt.
Energetische Gebäudesanierung zum Anschauen und Anfassen wird von engagierte Architekten und Energieberater vorgestellt. Gebäude können besichtigt und Fragen an die Architekten gestellt werden.
Jedes Jahr besuchen zahlreiche Bürger und Bürgerinnen die vorgestellten Objekte und informieren sich über die vielschichtige energetische Altbausanierung. Dabei profitieren  sie nicht nur von den Erfahrungen der Planer und Bewohner, sondern lernen auch ein großes Spektrum an Sanierungsmöglichkeiten kennen. So werden nicht nur zahlreiche Dämmmöglichkeiten, sondern auch Austausch von Fenstern und Heizungsanlagen, sowie Energieversorgungslösungen mit erneuerbaren Energien vorgestellt. Von der Sanierungsplanung, über die aktive  Baustelle, bis hin zur Fertigstellung.

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Stadt fördert Beratung durch unabhängige Solarexperten

SEN Solare Energiesysteme Nord Vertriebsgesellschaft mbH

Hauseigentümer können ab Montag, dem 23. April, bei der Stadt Oldenburg eine Solarberatung beantragen. Die ca. einstündige Beratung kostet 150 Euro. Davon trägt die Stadt die Hälfte. Der Eigenanteil für die ersten 50 Antragsteller beträgt lediglich 25 Euro. Die Vergabe erfolgt In der Reihenfolge des Antragseingangs beim Fachdienst Umweltmanagement.
Der gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen angebotene Solar-Check informiert Hauseigentümer darüber, wie man mit einer Solarwärmeanlage die Heizung unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage selbst Strom produzieren können. Ein unabhängiger Solarexperte beantwortet dabei außerdem Fragen zu Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit und Fördermitteln sowie zu Speichermöglichkeiten der selbsterzeugten Solarenergie.

Beratungstermine gibt es ab sofort bei der Stadt Oldenburg unter der Telefonnummer 0441 235-2847 oder 235-2144. Antragsformulare sind auch unter www.oldenburg.de/energie erhältlich.


Solardachkataster

Oldenburgs Dächer gut geeignet

Bild: tetraeder

Mit dem Solar- und Gründachdachkataster der Stadt Oldenburg kann man sich per Mausklick informieren, wie gut die Dachflächen des eigenen Hauses für eine Solaranlage oder ein Gründach geeignet sind. Das Kataster ist unkompliziert zu bedienen und basiert auf Laserscannerdaten, einer aktuellen Überfliegung des Stadtgebietes. Darüber hinaus können Sie „Ihre Anlage konfigurieren“ und gebäudescharfe Informationen abrufen. Ein Wirtschaftlichkeitsrechner ermöglicht es, nicht nur den Ertrag aus der Netzeinspeisung, sondern auch die Einsparungen aus dem Eigenverbrauch des auf dem Dach gewonnen Stroms zu berücksichtigen. Je höher der Anteil des selbst erzeugten Stroms ist, der für den Eigenbedarf im Haus genutzt werden kann, desto schneller amortisieren sich die Investitionskosten. 
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Wen füttern Sie mit durch?

Effiziente Haushaltsgeräte sparen Energie und bares Geld

Bild: Büro Ö-quadrat GmbH

Kühl- und Gefriergeräte, Wasch- und Spülmaschinen sowie Waschtrockner und Wäschetrockner sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch verursacht weniger Betriebskosten und entlastet die Umwelt. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Wer also vor der Anschaffung eines neuen Haushaltsgerätes steht, sollte bei der Auswahl auch Wert auf einen niedrigen Energieverbrauch des jeweiligen Gerätes legen! Doch worauf muss man achten, und welches sind die besonders sparsamen Geräte?
Klima(+)Oldenburg bietet mit dem aktualisierten Faltblatt „Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2018" eine Orientierungshilfe, beim Kauf neuer Haushaltsgeräte.

Die Broschüre kann kostenfrei bei der Stadt Oldenburg unter energie(at)stadt-Oldenburg.de bestellt werden oder hier als Druckdatei geladen werden. Broschüre Besonders sparsame Haushaltsgeräte» (PDF, 1.19 MB)



Förderprogramm "Effizienzhaus Plus"

Foto: Alexander Hauk

Die Stadt Oldenburg unterstützt private Bauherren beim Neubau von selbst genutzten Ein- und Zweifamilienhäusern im Gebiet der Stadt Oldenburg, wenn die energetischen Standards über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen und den Standard eines „Effizienzhaus Plus“ erreichen. Ein Effizienzhaus Plus kombiniert gute Dämmung mit Lüftungs- und Wärmepumpentechnologie und Photovoltaik. Es erzeugt in der Jahresbilanz mehr Energie, als es verbraucht. Dabei wird über die aktuellen Vorgaben des Gesetzgebers hinaus auch der Bedarf an Haushaltsstrom einbezogen und ein möglichst hoher Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom gefordert. Die Förderung besteht aus einem Barzuschuss in Höhe von 10.000 Euro je Gebäude.

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Stadt fördert Kraft-Wärme-Kopplung

Die Stadt Oldenburg unterstützt die erstmalige Errichtung von Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) finanziell. Für Anlagen mit einer elektrischen Leistung von bis zu 15 Kilowatt in privaten und gewerblichen Bestandsbauten kann ein Investitionszuschuss in Höhe von 3.000 Euro je Vorhaben beantragt werden. Für die Begleitung der KWK-Maßnahme durch einen qualifizierten Energieexperten kann ein weiterer Zuschuss von 500 Euro gewährt werden. mehr »







Klima(+)Oldenburg ist eine Initiative der Stadt Oldenburg (Fachdienst Umweltmanagement), um Bürgerinnen und Bürger fachkompetent, neutral und unabhängig über Möglichkeiten und Vorteile des Energiesparens und die Nutzung erneuerbarer Energien zu informieren und zu beraten. An der Initiative beteiligen sich EWE, Verbraucherzentrale, Handwerkskammer, BUND, NABU und andere Akteure.